Leo's Board
📅 Umgangszeiten

Umgangskalender für getrennte Eltern

Wochenenden, Ferien und Feiertage sind die Punkte, an denen Absprachen am häufigsten auseinanderlaufen. Ein Umgangskalender hält sie an einem Ort fest – und zeigt dem Kind, wann es das nächste Mal beim anderen Elternteil ist.

  • Ohne Anmeldung ausprobieren
  • Server in Deutschland
  • Eltern-Chat verschlüsselbar

Registrierung nur für die Elternplanung

Typische Umgangsregelungen im Alltag

Die meisten Familien landen bei einer Kombination aus regelmäßigen Wochenenden, einem festen Termin unter der Woche und einer eigenen Regel für Ferien und Feiertage. Der Kalender muss alle drei Ebenen gleichzeitig zeigen können.

Jedes zweite Wochenende

Der Klassiker: Freitagnachmittag bis Sonntagabend, im 14-Tage-Takt. Über den Kalender ist auf einen Blick klar, welches Wochenende gerade dran ist.

Fester Tag unter der Woche

Ein Nachmittag oder eine Übernachtung mitten in der Woche, damit zwischen zwei Wochenenden nicht zwölf Tage Funkstille liegen.

Ferien hälftig

Sommerferien meist in zwei bis drei Blöcken geteilt, kurze Ferien komplett bei einem Elternteil und im Folgejahr getauscht.

Feiertage im Wechsel. Weihnachten, Ostern und Geburtstage jährlich abwechselnd – oft nach geraden und ungeraden Jahren, damit niemand nachrechnen muss.

Hinweis: Das sind verbreitete Praxismodelle, keine Rechtsberatung. Umgangsrecht ist Einzelfallrecht – was für euch gilt, ergibt sich aus eurer Vereinbarung oder einer gerichtlichen Regelung. Der Kalender bildet ab, was ihr vereinbart habt; er ersetzt die Vereinbarung nicht.

Ferien und Feiertage ohne Diskussion

Der häufigste Konflikt entsteht nicht am Wochenende, sondern drei Wochen vor den Sommerferien. Ein paar Gewohnheiten entschärfen das dauerhaft.

  • Ferien früh eintragen, nicht früh diskutieren. Sobald die Ferientermine des Bundeslandes feststehen, kommen die Blöcke in den Kalender – auch wenn der Urlaub selbst noch nicht gebucht ist.
  • Feiertage nach geraden/ungeraden Jahren. Eine Regel, die man nicht jedes Jahr neu verhandelt, spart mehr Nerven als jede einzelne gute Lösung.
  • Eine konkrete Uhrzeit für die Übergabe vereinbaren. „Freitag nach der Schule“ ist zwei verschiedene Uhrzeiten. Einigt euch einmal auf eine feste Zeit, dann muss sie niemand mehr abfragen.
  • Änderungen dort eintragen, wo geplant wird. Ein Tausch, der nur im Chat steht, ist in zwei Wochen nicht mehr auffindbar. Dafür gibt es die Tauschanfrage: vorschlagen, bestätigen – erst dann ändert sich der Plan, festgehalten im Änderungsverlauf.
  • Das Kind vorher sehen lassen, was kommt. Gerade lange Ferienblöcke fühlen sich für Kinder anders an, wenn sie das Ende von Anfang an sehen können.

Weniger Nachfragen, weil das Kind selbst nachschaut

„Wann bin ich wieder bei Papa?“ ist selten eine organisatorische Frage. Meistens ist sie eine nach Sicherheit – und die beantwortet ein sichtbarer Plan besser als eine Antwort, die gleich wieder vergessen ist.

  1. Eltern planen Wochenenden, Ferienblöcke und Feiertage werden einmal eingetragen – wiederkehrendes als Vorlage, damit nicht jedes zweite Wochenende einzeln getippt werden muss.
  2. Das Kind bekommt einen Link Die Kindansicht braucht kein Konto und kein Passwort. Sie zeigt heute, morgen und die Woche als Symbole – und kann jedes davon vorlesen.
  3. Alle anderen sehen dasselbe Denselben Link können auch Großeltern oder die Betreuung bekommen. Read-only: ansehen ja, ändern nein.

Symbole werden vorgelesen · Packliste zur Übergabe · Planung nur per Eltern-Link · Server in Deutschland

Häufige Fragen zum Umgangskalender

Wochenenden, Ferien und Feiertage an einem Ort

In der Demo siehst du ein durchgeplantes Jahr mit Wechseln, Oma-Tagen und Packlisten – ohne Anmeldung.

Kindansicht ohne Login · Elternplanung getrennt · Beide Haushalte synchron

Zuletzt aktualisiert: 31. August 2026